Beim Arbeitsrecht handelt es sich um die Gesamtheit an Normen und Grundsätzen, durch die die rechtliche Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geregelt werden. Dies basiert auf einer freiwilligen und entgeltlichen menschlichen Arbeitsleistung mit der Absicht, die Erfüllung der beidseitigen Verpflichtungen in einer Arbeitsbeziehung zu garantieren.

Besondere Arbeitsverhältnisse in Spanien (II): Befristungen, Teilzeitarbeit, Führungskräfte

Die wichtigsten Sonderformen von Arbeitsverhältnissen im spanischen Individualarbeitsrecht sind befristete Arbeitsverträge, Teilzeitarbeitsverträge und Verträge für Führungskräfte von Unternehmen. Für Führungskräfte bestehen spezielle gesetzliche Regelungen, sie unterstehen nicht dem allgemeinen Arbeitsrecht. Die Befristung eines Arbeitsvertrags darf in Spanien nur aus eng gesteckten Gründen erfolgen.

Verfahrensrecht in Spanien für Arbeitskonflikte

In allen arbeitsrechtlichen Konflikten schreibt das spanische Recht ein zwingendes Schlichtungsverfahren vor. Es gibt ein zwingendes Beschwerdeverfahren, wenn es sich gegen Verwaltungsinstitutionen richtet. Die Arbeitsstreitigkeiten können auch in einem Schiedsgericht geschlichtet werden. Die verfahrensrechtlichen Grundsätze sind Suche nach der materiellen Wahrheit, Schnelligkeit und Prozesskonzentration.

Mariscal Abogados, Asesoramiento en España

Beitrag zu spanischem Arbeitsrecht im Handbuch Personalrecht in Europa

Europa ist von einer einheitlichen europäischen Rechtsordnung weit entfernt. Deutsche Unternehmen, die ihre Aktivität auf andere europäische Länder ausweiten, müssen sich mit der nationalen Gesetzgebung und den Richtlinien ausseinandersetzen. Dies gilt insbesondere auch für den Mitarbeitereinsatz oder die Verlagerung von Betriebseinheiten ins europäische Ausland. Karl Lincke und Mariano Jiménez von Mariscal Abogados schreiben zum Arbeitsrecht in Spanien im Kompendium Personalrecht in Europa.