Die Insolvenz, der Konkurs oder der Bankrott entsteht dann, wenn ein Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Auf die Erklärung der Insolvenz folgt ein Konkursverfahren. Eine unternehmerische Restrukturierung tritt dann auf, wenn sich ein Unternehmen wirtschaftlich in einer schwieriegen Lage befindet, und die oberste Führungsebene entscheidet, die interne und externe Unternehmensstruktur zu verändern.

Das neue Insolvenzgesetz in Spanien - RDL 12020

Informationsvermerk: Das neue Insolvenzgesetz in Spanien (RDL1/2020)

Im nachfolgenden Informationshinweis befassen wir uns mit dem königlichen Gesetzesdekret 1/2020 vom 5. Mai. 2020, welches die Neufassung des Insolvenzgesetzes.beschließt.

Haftung wegen Betriebsübergang im Rahmen von Insolvenzverfahren

Haftung wegen Betriebsübergang im Rahmen von Insolvenzverfahren

Dieser Artikel analysiert die in zahlreichen Urteilen des spanischen Obersten Gerichtshofes behandelte Frage, ob ein Betriebsübergang vorliegt, wenn bei Unternehmen in der Liquidationsphase eines Insolvenzverfahrens, eine Produktionseinheit von einem anderen Unternehmen erworben wird.

Das Expressinsolvenzverfahren in Spanien

Das Expressinsolvenzverfahren: Eine Alternative für vermögenslose Unternehmen

In Spanien sieht das Insolvenzrecht die Durchführung eines Expressinsolvenzverfahrens für Unternehmen, die weder über Wirtschaftsgüter noch über Vermögen verfügen, vor, mit dem im Vergleich zur Durchführung eines gewöhnlichen Insolvenzverfahrens eine entsprechende Zeit- und Kostenersparnis erreicht werden könnte.

Insolvenzrechtlichen Regelungen, ein Rechtsvergleich

Insolvenzrechtliche Regelungen während der Covid-19 Krise in Deutschland und Spanien

Die Insolvenzantragspflicht und die Anfechtung von Rechtshandlungen bei Insolvenzen während der Covid-19 Krise in Deutschland und Spanien im Vergleich.

Maßnahmen zur Sicherstellung der Liquidität von Unternehmen

Maßnahmen zur Sicherstellung der Liquidität von Unternehmen aufgrund des Ausnahmezustands

Nach dem Erlass des Ausnahmezustands hat die spanische Regierung ein Maßnahmenpaket im Bereich des Arbeitsmarkts (durch Erleichterung der Aussetzung von Arbeitsverträgen) und der Beantragung von Konkursverfahren verabschiedet, damit Unternehmen ihre Liquiditätsengpässe beheben können.

Der Insolvenzantrag während des Alarmzustandes

Der Insolvenzantrag in Spanien während des Alarmzustandes

Das Königliche Gesetzesdekret 8/2020 führt Änderungen bezüglich der Fristen für die freiwillige oder notwendige Insolvenzanmeldung in Spanien ein. Ebenso befugt es die Richter, Insolvenzanträge bis zu zwei Monate nach Ende des Alarmzustandes abzulehnen.

Haftung der Geschäftsführer während des Alarmzustands

Die Haftung der Geschäftsführer während des Alarmzustands

Das Königliche Gesetzesdekret 8/2020 ändert bestimmte Verpflichtungen der Geschäftsführer, wenn ein gesetzlicher oder satzungsmäßiger Grund für die Auflösung besteht oder das Unternehmen sich in einem Insolvenzzustand befindet.

Beendigung von Verträgen mit gegenseitigen Verpflichtungen

Beendigung von Verträgen mit gegenseitigen Verpflichtungen im Insolvenzverfahren

Artikel 61 ff. des Gesetzes 22/2003 sehen die Auswirkungen der Vertragsauflösung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens vor. Das Gesetz räumt den Parteien verschiedene Möglichkeiten ein, um das Überleben des in Insolvenz geratenen Unternehmens und die Forderungsrechte der Gläubiger zu gewährleisten.

Beendigung einer Tochtergesellschaft in Spanien

Beendigung einer Tochtergesellschaft in Spanien – durch außergerichtliche Abwicklung oder Insolvenzverfahren?

Wenn die Gesellschafter einer in Spanien ansässigen Tochtergesellschaft beschließen, sie aus wirtschaftlichen Gründen zu beenden, stellt sich ihnen die Frage, wie sie dabei vorgehen sollen. Je nach den im jeweiligen Fall gegebenen Umständen kann eine Gesellschaft mittels außergerichtlicher Abwicklung oder durch ein Insolvenzverfahren beendet werden.

bancarrota

Der erfolglose Pfändungsversuch gegen den Schuldner als Grundlage zur Erröffnung eines Insolvenzverfahrens

Der erfolglose Pfändungsversuch des Gläubigers erfolgt dann, wenn der Gläubiger im Rahmen der Zwangsvollstreckung eines Titels kein ausreichendes pfändbares Vermögen für die Begleichung seiner Forderung erzielen kann.