Die Insolvenz, der Konkurs oder der Bankrott entsteht dann, wenn ein Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Auf die Erklärung der Insolvenz folgt ein Konkursverfahren. Eine unternehmerische Restrukturierung tritt dann auf, wenn sich ein Unternehmen wirtschaftlich in einer schwieriegen Lage befindet, und die oberste Führungsebene entscheidet, die interne und externe Unternehmensstruktur zu verändern.

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Der erfolglose Pfändungsversuch gegen den Schuldner als Grundlage zur Erröffnung eines Insolvenzverfahrens

Der erfolglose Pfändungsversuch des Gläubigers erfolgt dann, wenn der Gläubiger im Rahmen der Zwangsvollstreckung eines Titels kein ausreichendes pfändbares Vermögen für die Begleichung seiner Forderung erzielen kann.

Rechtlicher Rahmen der Umschuldung und Insolvenzverfahren in Spanien

Ein Insolvenzverfahren ist eine rechtliche Umgestaltung, die daraus besteht, eine Insolvenzordnung von einem Richter zu erhalten. Eine außergerichtliche Umschuldung tritt ein, wenn der Schuldner direkt mit seinen Gläubigern verhandelt.

Umschuldung durch außergerichtliche Verfahren in Spanien

Die spanische Regierung führte durch ein königliches Dekret einen Umstrukturierungsplan von außergerichtlichen Verfahren ein, mit dem Ziel das Konkursrisiko der Schuldner zu reduzieren. Foglich kommt es zu neuen Verhandlungen zwischen dem Gläubiger und dem Schuldner. Trotz der starken Bemühungen und des hohen Zeitaufwandes, das eine solche außergerichtliche Umstrukturierung verlangt, kann sie für beide Parteien von Vorteil sein.

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Rechtsrahmen der Restrukturierungs- und Insolvenzverfahren in Spanien

Aufgrund der Einführung eines neuen Gesetzes, ist der spanische Rechtsrahmen bezüglich Restrukturierungs- und Insolvenzverfahren für einen Schuldner, der auf einen möglichen Bankrott zusteuert, nun anpassungsfähiger geworden. Die Schwierigkeit, einen kompletten Rechtsrahmen zu implementieren besteht jedoch darin, alle möglichen Situationen der Insolvenz abzudecken.

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Die gerichtliche Genehmigung von Refinanzierungsvereinbarungen in Spanien

Die gerichtliche Genehmigung von Refinanzierungsvereinbarungen zwischen der Schuldnergesellschaft und ihren Gläubigern ist ein zentrales Instrument vor der Stellung des Insolvenzantrags in der spanischen Gesetzgebung und bestimmend für eine mögliche Geschäftsfortführung der Gesellschaft. Benachteiligt werden die sog. ablehnenden Gläubiger.

Das Änderungskarussell des spanischen Insolvenzgesetzes

Durch Änderungen der Königlichen Gesetzesdekrete in Spanien wurden bezüglich des Insolvenzverfahrens Neuerungen vorgenommen, die den Verkauf von Produktionseinheiten erschweren werden. Der Käufer haftet in Zukunft für die Schulden mit der Sozialversicherung.

Geldbeschaffung im spanischen Insolvenzverfahren zum Schutz der Liquidität

Eine neue, zeitlich begrenzte Maßnahme ermöglicht, zusätzliche Finanzierungsmittel zu beschaffen, um die Lebensfähigkeit von Unternehmens zu gewährleisten. Ziel ist, die Liquidität des Unternehmens im Rahmen der Insolvenz zu schützen.

Nicht genehmigte Refinanzierungsvereinbarungen in Spanien

Spanien hat mit dem königlichen Gesetzesdekret 4/2014 wichtige Maßnahmen auf dem Gebiet der Refinanzierung und Restrukturierung von Unternehmensschulden eingeführt. Dadurch soll der vorinsolvenzliche Rechtsrahmen der Refinanzierungsvereinbarungen verbessert werden. Unter diesen Vereinbarungen finden sich einige Bestimmungen, die aus juristischer Sicht nicht genehmigt sind.

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Allgemeine Maßnahmen hinsichtlich der Kollektivvereinbarungen in Spanien

Die neuen Regelungen sehen die Einstellung der Einzelzwangsvollstreckung für jene Güter vor, die für die Fortführung des täglichen Geschäftes notwendig sind. Wurde eine getroffene Refinanzierungsvereinbarung aus rechtlichen Gründen nicht eingehalten, können Einzelzwangsvollstreckungen oder solche mit Realgarantien durchgeführt werden. Es sind verschiedene verfahrensrechtliche Neuheiten vorgesehen.

Umstrukturierung von Unternehmensschulden in Spanien

In Spanien gibt es eine Vielzahl von Unternehmen, die im finanziellen Sinne nicht lebensfähig sind. Bisher gab es zwei Lösungen: Liquidation der Firma oder finanzielle Sanierung. Jetzt wurden dringende Maßnahmen zur Refinanzierung und Restrukturierung der Unternehmensschulden umgesetzt. Die Reform bringt eine komplette Neuregelung der Refinanzierungsvereinbarungen mit sich, die ins Insolvenzgesetzbuch aufgenommen wurden.