Franchise ist ein System der vertikalen Vertriebsbindung. Es handelt sich um ein auf Partnerschaft basierendes Absatzsystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung. Der Franchisegeber stellt einem Franchisenehmer die Nutzung eines Geschäftskonzeptes gegen Entgelt zur Verfügung und übernimmt die Planung, Durchführung und Kontrolle eines erfolgreichen Betriebstyps. Der Franchisenehmer ist rechtlich Händler im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und verkauft Erzeugnisse oder Dienstleistungen rechtlich selbstständig; für die Verwendung einheitlicher Ausstattung und der Marke zahlt er Gebühren.

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Aufhebung der Registrierungspflicht von Franchisegebern

Vor Kurzem hat das spanische Ministerium für Industrie und Wettbewerb die Registrierung für Franchisegeber und damit auch die Pflicht für alle Franchise-Unternehmen sich in dieses einzutragen aufgehoben. Dieses Register wurde als Information über die Existenz und Entwicklung von Franchiseunternehmen in Spanien verwendet.

Regulierung des Franchising in Spanien und Deutschland

In Spanien ist das Franchising durch das Königliche Dekret 201/2010 vom 26. Februar reguliert. Dieses bestimmt die Ausführung der Geschäftstätigkeit im Rahmen des Franchisings und die Datenübermittlung ans Lizenzregister.

Master-Franchiseabkommen in Spanien: Vertrauen durch Selektion

Das Master-Franchiseabkommen ist ein Vertrag eines ausländischen Franchisegebers im Ausland. Der Vertrag ermöglicht die gesetzliche und wirtschaftliche Ausweitung eines Geschäftsmodells eines im Ausland etablierten Franchise, basierend auf einer doppelt rechtlichen Beziehung zwischen dem Hauptsitz, dem Master-Franchisenehmer und dem lokalen Franchisenehmer.

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Direktes Franchising in Spanien: Sicherheit durch Nähe

Direktes Franchising erlaubt britischen und amerikanischen Franchisegebern den schnellen und einfachen Aufbau eines Geschäftsmodells in Spanien, da es die Möglichkeit bietet, frei einen kommerziellen Partner und die Gründungsbereiche zu suchen. Einen Rückgriff auf ein direktes Franchiseabkommen zu haben, ist ein Zeichen der Qualität und Kontrolle, wenn es zu einer Einführung eines Franchise-Geschäftsmodells in Spanien kommt.

Franquicias en España

Exportstrategien von Franchiseunternehmen auf den spanischen Markt

Die Exportstrategie eines Franchise-Unternehmens nach Spanien basiert meist auf einer Kombination von drei ökonomischen und rechtlichen Faktoren: der Anlehnung an ein profitables und innovatives Modell, der Existenz einer stabilen, aber flexiblen Struktur sowie der Anpassung des Modells an die spezifischen Bedürfnisse des Zielmarktes durch ein gutes Verständnis dieses Marktes.

Gründung eines Franchising in Spanien: Was der Franchisegeber beachten muss

Dieser Artikel stellt die wichtigsten Aspekte und rechtlichen Voraussetzungen zum Aufbau eines Franchisesystems in Spanien dar. Die Übermittlung des Franchisekonzepts, die Abtretung der Nutzungsrechte an der Marke sowie die Ausbildung des Franchisenehmers sind bedeutende Punkte. Daneben wird dargelegt, wie diese Kooperationsbeziehung langfristig aufrechterhalten werden und wie der Franchisegeber sein Know-how rechtlichen schützen kann.

Warum man Franchiseverträge in Spanien von einem Anwalt begleiten lassen sollte

Das Unterzeichnen eines Franchisevertrags in Spanien unterliegt keinen bestimmten gesetzlichen Bestimmungen. Die Gültigkeit bestimmt sich nach der im Vertrag festgesetzten Laufzeit. Daher ist es wichtig, vor Unterzeichnung des Vertrags einen in Franchise-Angelegenheiten spezialisierten Anwalt zu konsultieren.

Franchising und Franchisevertrag in Spanien

Das Franchisinggeschäft ist ein stark wachsender Sektor in Spanien und erfordert deshalb eine entsprechende juristische Grundlage. Franchising ist dein Geschäftsmodell, in dem der Franchisegeber dem Franchisenehmer das Recht überträgt, seine Marke, sein Logo, seine Struktur, seine Geschäftsgeheimnisse und alle anderen Faktoren die sein Unternehmen ausmachen, zu benutzen.

Der internationale Konzessionsvertrag in Spanien

Der Konzessionsvertriebsvertrag ist eine Art von Betriebsvertrag. Durch einen Konzessionsvertrag in Spanien verkauft ein Unternehmen (als Konzessionsgeber) seine Produkte an ein anderes (den Konzessionsnehmer) um die Verteilung derselben auf dem Markt des Konzessionsnehmers zu vertreiben. Andere weit verbreitete Vertriebsverträge sind der Geschäftsbesorgungsvertrag bzw. Handelsvertretervertrag und der Franchisingvertrag. In Spanien ist der Vertriebsvertrag laut der spanischen Gesetzgebung nicht vorgesehen.

Überblick zu Handelsverträgen in Spanien

Laut spanischem Recht bedürfen Handelsverträge in der Regel nicht der Schriftform. Handelsrechtliche Vertragstypen im Spanischen Recht sind der Kaufvertrag, der Handelsvertretervertrag, der Franchisevertrag und der Vertriebsvertrag. Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind vorformulierte Vertragsbedingungen.